Vitamine und Mineralstoffe sind Bausteine des Lebens
und ein wichtiger Benefit für Ihre Produkte

Vitamine und ihre Wirkungen im Überblick

Vitamine

Wirkung

Mangelsymptome

Vitamin A
Beta-Carotin

Wichtig für den Sehvorgang, die Haut, Schleimhäute und das Wachstum

Nachtblindheit, Xerophtalmie, Keratomalazie, Wachstumshemmung, erhöhte Infektanfälligkeit

Vitamin D

Notwendig für den Calcium- und Phosphatstoffwechsel sowie den Knochenaufbau

Rachitis, Osteomalazie, Osteoporose

Vitamin E

Steuert Muskel- und Drüsenfunktionen, durchblutungsfördernd, Antioxidans im Stoffwechsel

Erschöpfungszustände, Durchblutungs-, Wachstums- und Entwicklungsstörungen, vermehrte Lipofuszin-Bildung

Vitamin K

Wichtig für das Blutgerinnungssystem, reguliert Redox-Reaktionen

Blutungsneigung

Vitamin B1

Wichtig im Kohlenhydratstoffwechsel und für das Nervensystem

Beriberi, nervöse, kardiovaskuläre Störungen, Reizbarkeit, Muskelschwäche

Vitamin B2

Als Bestandteil von Enzymen am gesamten Stoffwechsel zur Energiegewinnung beteiligt, steuert Oxidoreduktionsmechanismen in der Atmungskette

Wachstums- und Sehstörungen, Trübung der Augenlinse, Lichtempfindlichkeit, Rhagadenbildung, Hautveränderungen, kardiovaskuläre Störungen

Vitamin B6

Wichtig für den Eiweißstoffwechsel, die Biosynthese von Aminen und für die Blutbildung, biochemische Verknüpfungen mit anderen B-Vitaminen

Dermatosen, seborrhoische Veränderungen, hypochrome Anämie, Neuropathien

Vitamin B12

Fördert die Blutbildung, wichtig für die Eiweiß- und Nucleinsäuresynthese

Perniziöse Anämie, nervöse Störungen

Folsäure

Steuert Reproduktion und Zellteilung im intermediären Stoffwechsel, zentrale Funktion im Eiweißstoffwechsel

Megaloblastische Anämie, neurologische Störungen, Veränderungen der Darmschleimhaut

Niacin

Zentrale Bedeutung bei der Glycolyse- und Lipidsynthese sowie der Energiegewinnung

Pellagra, Hyperkeratosen, Störungen im Magen-Darmtrakt und im Zentralnervensystem

Pantothensäure

Bestandteil von Enzymsystemen bei der Energiegewinnung aus Nährstoffen

Selten Mangelerscheinungen, unspezifische Symptome im allgemeinen Wohlbefinden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwäche

Biotin

Essenziell wirksam im Stoffwechsel, wichtig für Haut und Haare

Selten Mangelsymptome, da Eigenproduktion in der Darmflora; Dermatitis, Anorexi, Depressionen

Vitamin C

Mobilisiert als Redoxsystem körpereigene Abwehrkräfte, erhöht die Leistungsfähigkeit, ist an der Synthese wichtiger Baustoffe wie Kollagen (für Zähne, Knochen, Knorpel, Haut), Carnitin (Faktor bei der Energiebereitstellung), der Entgiftung von Fremdstoffen (Nitroso-Verbindungen) beteiligt, reguliert den Transport und die Speicherung von Eisen

Scorbut, Schleimhaut- und Hautblutungen, verminderte Infektresistenz und körperliche Leistungsfähigkeit, erhöhte Müdigkeit, Erschöpfbarkeit

Mineralstoffe und ihre Wirkungen im Überblick

Mineralstoff

Wirkung

Mangelerscheinungen

Calcium
(Mengenelement)

Wichtig für Knochen und Zähne, Nerven und Muskelzellen, Blutgerinnung, Muskelkontraktion, Herzfunktionen und Hormonausschüttung

Osteoporose, Rachitis, Muskelschwäche

Chrom
(Spurenelement)

Kohlenhydratstoffwechsel, Fettsäureabbau, wichtig für Glukosetoleranz insbesondere im Alter und bei Diabetes

Gewichtsverlust, verminderte Glukosetoleranz, Diabetes-Risiko

Eisen
(Spurenelement)

Blutbildung, Sauerstoffversorgung im Blut, Bildung des roten Blutfarbstoff Hämoglobin, Bestandteil vieler Enzyme, trägt zur Speicherung und zum Transport von Sauerstoff bei

Wachstumsstörungen, Muskelschwäche, Blässe, Anämie, Müdigkeit, Wachstumsstörungen von Haut, Nägeln, Haaren

Schlechtere mentale Entwicklung
Höhere Kindersterblichkeit

Fluor
(Spurenelement)

sichert die Stabilität von Knochen und Zähnen, fördert Wundheilung und Sehfunktion, hemmt Kariesbakterien

Zahnschäden, Karies

Jod
(Spurenelement)

unterstützt Schilddrüsenfunktion, Regulation Stoffwechsel und Körpertemperatur

Unterfunktion der Schilddrüse, Kropfbildung, Gewichtsschwankungen

Kalium
(Mengenelement)

reguliert den Wasserhaushalt der Zellen, Herzrhythmus, Proteinaufbau, Kohlenhydratverwertung. Wichtig für die Eiweiß- und Glykogenbildung, ebenso für die Ausschüttung von Hormonen

Muskelschwäche, gestörte Herztätigkeit, Magenprobleme, Durchfall, Darmlähmung, Pulsunregelmäßigkeiten

Kupfer
(Spurenelement)

essenziell für Stoffwechsel, Eisentransport, Funktion des Immunsystems. Bestandteil von Enzymen in Muskulatur, Leber und Knochen

Anämie, Schlafstörungen, erhöhte Cholesterinwerte, Schwächegefühl, Appetitlosigkeit, Atembeschwerden

Magnesium
(Mengenelement)

wichtig für Körperenergie, Muskeln und Knochen. Beugt Krämpfen vor, aktiviert Enzyme, senkt Cholesterinspiegel. Wichtig für die Speicherung und Freisetzung von Hormonen

Krämpfe, Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen, Herzrhythmusstörungen, Magen-Darm-Probleme

Mangan
(Spurenelement)

Bestandteil vieler Enzyme, vor allem für den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel, Stoffwechselprozesse, Produktion Sexualhormone

Störungen im Skelettwachstum und der Fruchtbarkeit

Molybdän
(Spurenelement)

Unterstützt den Kohlenhydrat-, Fett- und Eisenstoffwechsel

geringere Harnsäurekonzentration, übermäßige Aufnahme von Kupfer

Natrium
(Mengenelement)

notwendig für Nährstoff-Aufnahme und -Transport. Regulation des Wasserhaushalts und des Blutdrucks

Krämpfe, Kreislaufversagen

Phosphor
(Mengenelement)

Knochenbestandteil. Wichtig für menschliche Erbsubstanz, Energiestoffwechsel und Säure/Basen-Haushalt.

Muskelschwäche, Knochenleiden

Selen
(Spurenelement)

Bindet freie Radikale, fördert die Gewebeelastizität, wichtiger Bestandteil der Knochen- und Zahnmasse

Herzmuskelschäden, Darmerkrankungen

Zink
(Spurenelement)

Stärkt das Immunsystem und das Auge. Wichtig für Haut, Bindegewebe und Insulinspeicherung

Appetitlosigkeit, Haarausfall, Hautschäden