Wort für Wort für Sie erklärt
Unser Glossar macht Sie wissend

Glossar

Aminosäure

Organische Verbindung mit mindestens einer Carboxylgruppe und mindestens einer Aminogruppe. Oft wird die Bezeichnung "Aminosäuren" als Synonym für die proteinogenen Aminosäuren verwendet, die als Bausteine von Proteinen fungieren. Von diesen proteinogenen Aminosäuren sind bisher 23 bekannt.

Anreicherung

Lebensmittel, Getränke und andere zum Verzehr bestimmte Produkte werden mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert. Auf diese Weise lässt sich die Zufuhr dieser Stoffe durch die Nahrung sicherstellen. Der englische Ausdruck für Anreicherung ist Fortification.

Antioxidans (ehemals Antioxidant oder Antioxidanz)

Stoff, der die Oxidation empfindlicher Moleküle verhindern soll. Antioxidantien werden in Lebensmitteln und Arzneimitteln eingesetzt, um die Reaktion mit Luftsauerstoff oder anderen oxidierenden Chemikalien zu verhindern. Ein sehr häufig verwendetes Antioxidans ist Ascorbinsäure.

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Antioxidationsmittel

Stoff, der die Oxidation empfindlicher Moleküle verhindern soll. Antioxidantien werden in Lebensmitteln und Arzneimitteln eingesetzt, um die Reaktion mit Luftsauerstoff oder anderen oxidierenden Chemikalien zu verhindern. Ein sehr häufig verwendetes Antioxidationsmittel ist Ascorbinsäure.

Ascorbinsäure

Ascorbinsäure ist der chemische Fachbegriff für Vitamin C. Dieses Vitamin mobilisiert als Redoxsystem körpereigene Abwehrkräfte. Vitamin C (Ascorbinsäure) erhöht außerdem die Leistungsfähigkeit. Es ist an der Synthese von Kollagen beteiligt, eines wichtigen Strukturproteins für Bindegewebe, Knorpel und die Haut. Außerdem spielt Ascorbinsäure eine Rolle bei der Herstellung des für die Fettverbrennung in der Muskulatur benötigten Carnitins. Ascorbinsäure (Vitamin C) unterstützt die Entgiftung von Fremdstoffen (Nitroso-Verbindungen) und begünstigt die Eisenresorption im Dünndarm.

Der Mangel an Vitamin C kann Scorbut, Schleimhaut- und Hautblutungen, erhöhte Müdigkeit, Erschöpfbarkeit, verminderte Infektresistenz und eine Schwächung der körperlichen Leistungsfähigkeit zur Folge haben.

Babyfood (Babynahrung)

Babys und Kleinkinder brauchen spezielle Nahrung mit ausreichendem Nährwert, um sich gesund zu entwickeln. Speziell für die Bedürfnisse von Säuglingen ab sechs Monaten und Kleinkindern wird daher Babynahrung zubereitet. Dieses Babyfood enthält wenig oder keine Gewürze, Zucker, Salz und möglichst keine Farb- und Konservierungsstoffe.

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Ballaststoffe

Als Ballaststoffe bezeichnet man nahezu unverdauliche Nahrungsbestandteile, die vorwiegend in pflanzlichen Nahrungsmitteln vorkommen. Ein Ballaststoff kann durch die Enzyme im Verdauungstrakt nicht zerlegt und vom Stoffwechsel nicht verwertet werden. Man unterscheidet zwischen wasserlöslichen Ballaststoffen (wie Johannisbrotkernmehl, Guarkernmehl, Pektin und Dextrine) und wasserunlöslichen Ballaststoffen (z.B. Cellulose).

Beta-Carotin

Beta-Carotin ist ein Naturfarbstoff, der in der Mohrrübe (oder Karotte) enthalten ist. Es ist die Vorstufe von Vitamin A und wird deshalb auch als Provitamin A bezeichnet.

Vitamin A ist wichtig für den Sehvorgang, die Haut, die Schleimhäute und das Wachstum. Der Mangel von Vitamin A kann Nachtblindheit, Xerophtalmie, Keratomalazie, Wachstumshemmung und erhöhte Infektanfälligkeit bewirken.

Biotechnologie

Biotechnologie ist ein Forschungsgebiet, das Erkenntnisse aus der Biologie und der Biochemie für neue technische Verfahren nutzt. Ein Kernbereich ist die Herstellung von Enzymen, die mit Hilfe von Mikroorganismen in einem Bioreaktor hergestellt werden.

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Biotin

Ein Vitamin aus dem B-Komplex, das auch als Vitamin H bezeichnet wird. Es ist im Stoffwechsel wirksam und wichtig für Haut und Haare. Mangelsymptome wie Dermatitis, Anorexi, Depressionen sind selten, da Biotin in der Darmflora produziert wird.

B-Vitamine (Vitamin B-Komplex)

Eine Gruppe von acht Vitaminen, die unter anderem als Vorstufen für Koenzyme dienen. B-Vitamine sind chemisch und pharmakologisch völlig verschiedene Substanzen. Vitamin B findet sich in pflanzlicher und tierischer Nahrung, allerdings kommt Vitamin B12 nur in Nahrungsmittel tierischen Ursprungs vor.

Calcium

Als wichtiger Mineralstoff ist Calcium ein Mengenelement. Es ist wichtig für Knochen und Zähne, Nerven und Muskelzellen, Blutgerinnung, Muskelkontraktion, Herzfunktionen und Hormonausschüttung. Calcium-Mangel kann Osteoporose, Rachitis und Muskelschwäche auslösen.

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Cerealien

Ein Sammelbegriff für Getreideprodukte, die zum Frühstück gegessen werden, oft mit Milch, Joghurt oder Saft. Typische Cerealien sind Müsli, Cornflakes oder Haferflocken.

Cholecalcipherol

Cholecalcipherol ist der Fachterminus für Vitamin D oder Vitamin D3. Es ist notwendig für den Calcium- und Phosphatstoffwechsel sowie den Knochenaufbau. Ein Mangel an Cholecalcipherol kann Rachitis, Osteomalazie und Osteoporose zur Folge haben.

Compoundieren

Compoundierung bezeichnet das homogene Mischen verschiedener Substanzen miteinander.

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Convenience

Der Begriff Convenience wird für verschiedene Produkte und Dienstleistungen verwendet, die für den Nutzer besonders bequem und komfortabel sind. Convenience-Produkte im Bereich Nahrungsmittel können Fertigmenues, geschältes Obst, vorgekochtes Essen etc. sein.

Chrom

Chrom ist ein wichtiges Spurenelement. Der Mineralstoff Chrom fördert Kohlenhydratstoffwechsel und Fettsäureabbau. Insbesondere im Alter und bei Diabetes ist Chrom wichtig für die Glukosetoleranz.
Bei Chrommangel droht Gewichtsverlust, verminderte Glukosetoleranz und ein Diabetes-Risiko.

Cyanocobalamin

Dieses ist besser bekannt als Vitamin B12. Der Begriff Vitamin B12 bezeichnet eigentlich verschiedene Cobalamine, doch Cyanocobalamin ist die bei weitem am häufigsten vorkommende dieser Substanzen. Vitamin B12 fördert die Blutbildung und ist wichtig für Synthese von Proteinen und Nucleinsäure. Perniziöse Anämie und nervöse Störungen sind typische Anzeichen für einen Mangel an Vitamin B12.

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Diätetische Lebensmittel

Laut Diätverordnung dienen diätetische Lebensmittel einem besonderen Ernährungszweck und müssen sich von ähnlichen Lebensmitteln deutlich durch ihre Eigenschaften und Zusammensetzung unterscheiden. Eingesetzt werden sie bei Übergewicht, Krankheiten, Allergien, bei der Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern sowie bei Schwangeren und Stillenden.

Diät VO

Die Verordnung über diätetische Lebensmittel von 1988, zuletzt geändert 1994. In ihr sind verschiedene Einzelvorschriften zusammengefasst, unter anderem solche zur Zulassung von Zusatzstoffen, Sondervorschriften für bestimmte Lebensmittel sowie Kenntlichmachungs- und Kennzeichnungsvorschriften. Diese Verordnung wird oft unter ihrem Kürzel Diät VO erwähnt.

Diätzulassung

Es gibt zwei Arten von Diät-Produkten. Einerseits sind es Nahrungsergänzungen, die nur eine Mahlzeit ersetzen. Die zweite Art Diät-Produkte, bilanzierte Diäten, ersetzen komplett andere Nahrungsmittel. Hier werden natürlich höhere Ansprüche an die Rezeptur gestellt, da es nicht zur Unterversorgung kommen darf. Zum Beispiel muss Jod in diese Diätprodukte eingearbeitet werden, da es kritisch bzgl. der Über- und Unterdosierung ist. Diese wichtige Homogenität wird von der Lebensmittelüberwachung geprüft und die Verarbeitung dieser Stoffe genehmigt.

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Dosier-Container

Pneumatisch befüllte Dosier-Container gehören zu unserem Automatisierungssystem für kleine Mengen. Über frequenzgeregelte Dosierschnecken gelangen diese Stoffe in hochpräzise Kleinkomponenten-Waagen. Von hier aus stehen sie dann zum automatischen Transport durch das Saugwiegesystem bereit.

Dosierschnecken

Frequenzgeregelte Dosierschnecken gehören zu unserem Automatisierungssystem für kleine Mengen. Sie führen diese Stoffe vom pneumatisch befüllten Dosier-Container in hochpräzise Kleinkomponenten-Waagen. Von hier aus stehen sie dann zum automatischen Transport durch das Saugwiegesystem bereit.

Eisen

Der Mineralstoff Eisen ist ein wichtiges Spurenelement. Er ist ein Bestandteil des Hämoglobins und wichtig für seine Bildung. Außerdem fördert Eisen die Sauerstoffversorgung im Blut und ist Bestandteil vieler Enzyme. Eisenmangel kann Wachstumsstörungen, Muskelschwäche, Blässe, Anämie, Müdigkeit sowie Wachstumsstörungen von Haut, Nägeln und Haaren bewirken. Auch eine geringere mentale Entwicklung und erhöhte Kindersterblichkeit sind im Zusammenhang mit einem Mangel an Eisen beobachtet worden.

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Emerging Markets

Emerging Markets ist ein anderer Ausdruck für Schwellenländer.

Entwicklungsländer

Ein Entwicklungsland ist im allgemeinen Sprachgebrauch ein Land, das in wirtschaftlicher, sozialer und politischer Hinsicht noch nicht sehr weit entwickelt ist. Es gibt keine allgemeingültigen Kriterien dafür, welche Länder als Entwicklungsländer einzustufen sind und welche nicht.

Essenziell (früher: essentiell)

Bestimmte Vitamine, Mineralstoffe, Fettsäuren und verschiedene andere Substanzen sind für den menschlichen Körper essenziell. Das heißt, er kann diese nicht selbst herstellen und muss sie somit durch die Nahrung aufnehmen.

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EU Genusstauglichkeitskennzeichen

Das Genusstauglichkeitskennzeichen ist ein EU-einheitliches Symbol auf Lebensmittelverpackungen. Man findet es auf Milch und allen Milchprodukten, wo es EU-weit durch die Milchverordnung vom 20. Juli 2000 vorgeschrieben ist. Es wird auch für sonstige tierische Lebensmittel verwendet.

Fluor

Das Spurenelement Fluor gehört zu den Mineralstoffen. Fluor sichert die Stabilität von Knochen und Zähnen, fördert Wundheilung und Sehfunktion, außerdem hemmt es Kariesbakterien.

Folsäure

Folsäure gehört zu den B-Vitaminen und wird auch als Vitamin B9 bezeichnet. Folsäure steuert die Reproduktion und die Zellteilung im intermediären Stoffwechsel, sie hat eine zentrale Funktion im Eiweißstoffwechsel. Folsäure-Mangel kann megaloblastische Anämie, neurologische Fehlbildungen und Veränderungen der Darmschleimhaut verursachen.
In vielen Entwicklungsländern wird das Grundnahrungsmittel Mehl mit Folsäure angereichert.

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Food Ingredients

Eine international übliche Bezeichnung für Lebensmittelzusatzstoffe. Dies sind Substanzen, die Lebensmitteln zugesetzt werden, um deren Eigenschaften auf Wunsch zu verändern. Typische Food Ingredients oder Lebensmittelzusatzstoffe sind z.B. Lebensmittelfarben, Konservierungsmittel, Antioxidationsmittel, Säuerungsmittel, Säureregulatoren, Geliermittel, Verdickungsmittel, Feuchthaltemittel, Emulgatoren, Schaummittel, Geschmacksverstärker, Süßstoffe, Zuckeraustauschstoffe, modifizierte Stärken und Verdickungsmittel.

Fortification

Englischer Fachausdruck für die Anreicherung von z.B. Lebensmitteln und Getränken mit Vitaminen und Mineralstoffen.

Functional Food (funktionelle Lebensmittel)

Als funktionelle Lebensmittel oder Functional Food bezeichnet man im allgemeinen Nahrungsmittel, die mit zusätzlichen Inhaltsstoffen angereichert wurden. Zugesetzt werden vor allem Vitamine, Mineralstoffe, Bakterienkulturen und ungesättigte Fettsäuren. Mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichertes Functional Food wird immer beliebter, weil es eine Versorgung mit diesen essenziellen Nährstoffen einfach macht.

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Global Alliance for Improved Nutrition (GAIN)

Die Global Alliance for Improved Nutrition (GAIN) wurde 2002 unter anderem von den Vereinten Nationen, Unternehmen, Bildungs- und Entwicklungshilfeeinrichtungen ins Leben gerufen. Diese internationale Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Mangelernährung vor allem in den Entwicklungsländern zu bekämpfen.

HACCP-Konzept

Das Hazard Analysis of Critical Control Point-Konzept, kurz HACCP-Konzept ist ein System von Maßnahmen, das die Sicherheit von Lebensmitteln und Verbrauchern gewährleisten soll.

Durch die Lebensmittelhygiene-Verordnung von 1998 wurde das HACCP-Konzept im deutschen Recht verankert. In der Europäischen Union trat am 1. Januar 2006 das Hygienepaket in Kraft. Seitdem muss jeder Lebensmittel herstellende und verarbeitende Betrieb (einschließlich Restaurants, Kantinen, etc.) eine Gefahrenanalyse nach HACCP-Richtlinien durchgeführt und dokumentiert haben.

Die SternVitamin Produktion verfügt über ein auditiertes HACCP-Konzept.

Homogene Mischung

Als homogen bezeichnet man eine Mischung, in der eine homogene Feinstverteilung gewährleistet ist. Das heisst, auch sehr kleine Mengen dieser Mischung weisen das exakte Mischungsverhältnis auf.

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IFS-Zertifizierung

Eine Zertifizierung nach dem International Food Standard (IFS). IFS dient der Überprüfung und Zertifizierung von Systemen, die Lebensmittelsicherheit und Qualität bei der Produktion von Lebensmitteln garantieren sollen. Der IFS baut auf die bekannte Qualitätsmanagementnorm ISO 9001:2000 auf und enthält außerdem die Grundsätze der Guten Herstellungspraxis (Reinigung, Desinfektion, Schädlingsbekämpfung, Wartung, Instandhaltung und Schulung) und HACCP.

International Food Standard (IFS)

IFS dient der Überprüfung und Zertifizierung von Systemen, die Lebensmittelsicherheit und Qualität bei der Produktion von Lebensmitteln garantieren sollen. Der IFS baut auf die bekannte Qualitätsmanagementnorm ISO 9001:2000 auf und enthält außerdem die Grundsätze der Guten Herstellungspraxis (Reinigung, Desinfektion, Schädlingsbekämpfung, Wartung, Instandhaltung und Schulung) und HACCP.

ISO 9001:2000

Eine Qualitätsmanagement-Norm. Sie beschreibt ein komplettes System des Qualitätsmanagements.

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Isotonisch

Isotonische Getränke haben die gleiche Konzentration von gelösten Teilchen wie das Blutplasma. Da die Teilchenkonzentration der des Blutes entspricht, werden isotonische Flüssigkeiten sehr schnell vom Körper aufgenommen. Dies ist besonders für Sportgetränke wichtig, da ihre Nährstoffe so besonders schnell aufgenommen werden können, um Energiedefizite auszugleichen.

Iod (Jod)

Das Spurenelement Iod, auch Jod geschrieben, unterstützt die Schilddrüsenfunktion. Es ist an der Regulation von Stoffwechsel und Körpertemperatur beteiligt. Jodmangel (Iodmangel) kann eine Unterfunktion der Schilddrüse, Kropfbildung und Gewichtsschwankungen nach sich ziehen.

Kalium

Das Mengenelement Kalium reguliert den Wasserhaushalt der Zellen, den Herzrhythmus, den Proteinaufbau und die Kohlenhydratverwertung. Es ist wichtig für die Eiweiß- und Glykogenbildung, ebenso für die Ausschüttung von Hormonen. Typische Mangelerscheinungen sind Muskelschwäche, gestörte Herztätigkeit, Magenprobleme, Durchfall, Darmlähmung und ein unregelmäßiger Puls.

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Kupfer

Kupfer ist ein Spurenelement. Der Mineralstoff ist essenziell für Stoffwechsel, Eisentransport und die Funktion des Immunsystems. Kupfer ist auch Bestandteil von Enzymen in Muskulatur, Leber und Knochen. Anämie, Schlafstörungen, erhöhte Cholesterinwerte, Schwächegefühl, Appetitlosigkeit und Atembeschwerden können einen Kupfermangel als Ursache haben.

Lebensmitteltechnologie

Lebensmitteltechnologie ist eine angewandte Technologie, die sich mit den Produktionsprozessen von Lebensmitteln beschäftigt. Ihre Kernaufgabe ist es, die Verarbeitung von Rohstoffen zu Lebensmitteln zu optimieren, unter Berücksichtigung höchster Qualitäts- und Sicherheitsstandards.

Magnesium

Magnesium ist ein Mineralstoff. Das Mengenelement ist wichtig für Körperenergie, Muskeln und Knochen. Magnesium beugt Krämpfen vor, aktiviert Enzyme, senkt den Cholesterinspiegel und spielte eine Rolle bei der Speicherung und Freisetzung von Hormonen.

Magnesiummangel kann in Krämpfen, Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen, Herzrhythmusstörungen und Magen-Darm-Problemen resultieren.

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Mangan

Das Spurenelement Mangan ist Bestandteil vieler Enzyme, vor allem für Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel, weitere Stoffwechselprozesse und für die Produktion von Sexualhormonen.
Typische Mangelerscheinungen sind Störungen im Skelettwachstum und der Fruchtbarkeit.

Mangelerscheinungen

Bestimmte Vitamine, Mineralstoffe, Fettsäuren und verschiedene andere Substanzen sind für den menschlichen Körper essenziell. Das heißt, er kann diese nicht selbst herstellen und muss sie somit durch die Nahrung aufnehmen. Werden diese Stoffe nicht von außen zugeführt, zum Beispiel durch die Nahrung oder durch Nahrungsergänzungsmittel, treten im Körper Mangelerscheinungen auf.

Metall-Detektion

Verfahren zum Finden und Aussondern von metallischen Verunreinigungen, zum Beispiel mittels Elektromagneten. Metall-Detektion kann eine vom Hazard Analysis of Critical Control Points-Konzept (HACCP-Konzept) geforderte Maßnahme sein, um die Sicherheit von Lebensmitteln und Verbrauchern zu gewährleisten.

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Mikronährstoff (engl. Micronutrient)

Der Begriff Mikronährstoff umfasst unter anderem Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Mikronährstoffe sind Stoffe, die der Stoffwechsel lebender Organismen in der Nahrung aufnehmen muss, ohne dass sie Energie liefern. Mikronährstoffe dienen unter anderem dem Aufbau von Makromolekülen oder als Co-Faktor für essentielle Enzymreaktionen. Andere Mikronährstoffe haben antioxidative Wirkung.

Mikronährstoff-Komplex

Eine Mischung aus verschiedenen Mikronährstoffen, die für eine bestimmte Anwendung individuell zusammengestellt wird. Mikronährstoff-Komplexe haben oft Wirkungen, die über die der einzelnen Mikronährstoffe hinausgehen.

Mikronährstoff-Premixe

Ein Mikronährstoff-Premix ist eine Mischung verschiedener Mikronährstoffe, die als eine Komponente einem Produkt, z.B. einem Nahrungsmittel zugegeben wird. Der Einsatz der Mikronährstoff-Premixe entlastet die Produktion, da nur der Premix beschafft, gelagert und zugegeben wird. Außerdem ist das richtige Mischungsverhältnis der Mikronährstoffe untereinander immer gegeben.

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Millennium-Entwicklungsziele (engl. Millennium Development Goals)

Am 8. September 2000 verabschiedeten 189 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen mit der Millenniumserklärung einen Katalog grundsätzlicher, verpflichtender Zielsetzungen für alle UN-Mitgliedstaaten. Für die Umsetzung der Millenniumserklärung erstellte eine Arbeitsgruppe eine Liste von Zielen, die als die acht so genannten „Millennium-Entwicklungsziele“ (englisch Millennium Development Goals, MDGs) bekannt wurden. Diese sind:
- Bekämpfung von extremer Armut und Hunger
- vollständige Primarschulbildung für alle Jungen und Mädchen
- Förderung der Gleichstellung der Geschlechter
- Reduzierung der Kindersterblichkeit
- Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Müttern
- Bekämpfung von HIV/AIDS, Malaria etc.
- Ökologische Nachhaltigkeit
- Aufbau einer globalen Entwicklungspartnerschaft

Alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen haben zugesagt, diese Ziele bis zum Jahr 2015 zu erreichen.

Mineralstoffe

Ein Mineralstoff ist ein nichtorganischer, lebensnotwendiger Nährstoff, den der Organismus nicht selbst herstellen kann. Mineralstoffe müssen mit der Nahrung zugeführt werden.

Der menschliche Körper benötigt unter anderem folgende Mineralstoffe: Arsen, Calcium, Chlor, Chrom, Cobalt, Eisen, Fluor, Iod, Kalium, Kupfer, Magnesium, Mangan, Molybdän, Natrium, Phosphor, Schwefel, Selen, Vanadium, Zink, Zinn.

Mineralstoff-Premixe

Ein Mineralstoff-Premix ist eine Mischung verschiedener Mineralstoffe, die als eine Komponente einem Produkt, z.B. einem Nahrungsmittel zugegeben wird. Der Einsatz der Mineralstoff-Premixe entlastet die Produktion, da nur der Premix beschafft, gelagert und zugegeben wird. Außerdem ist das richtige Mischungsverhältnis der Mineralstoffe untereinander immer gegeben.

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Mineralstofftabletten

Tabletten, die einen Mineralstoff oder eine Kombination mehrerer Mineralstoffe enthalten. Als Nahrungsergänzungsmittel dienen sie dazu, einen Mineralstoffmangel auszugleichen oder einem solchen Mangel vorzubeugen. Es gibt verschiedene Darreichungsformen, häufig verwendet werden Brausetabletten. Viele Menschen versuchen, mit Mineralstofftabletten die Defizite zu kompensieren, die durch einseitige mineralstoffarme Ernährung entstehen können.

Molybdän

Das Spurenelement Molybdän unterstützt den Kohlenhydrat-, Fett- und Eisenstoffwechsel.
Zu den Mangelerscheinungen gehören eine geringe Harnsäurekonzentration und eine übermäßige Aufnahme von Kupfer.

Multivitaminsaft

Ein Gemisch aus Fruchtsäften, das viele Vitamine enthält. Manche Multivitaminsäfte verfügen nur über die Vitamine der Früchte, aus denen sie gepresst wurden. Anderen werden zusätzlich Vitamine zugesetzt.

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Nährstoff

Nährstoffe sind die wesentlichen Inhaltsstoffe der Nahrung.

Nahrungsergänzung

Ein anderer Begriff für Nahrungsergänzungsmittel.

Nahrungsergänzungen dienen der ergänzenden Versorgung des menschlichen Stoffwechsels mit bestimmten Nährstoffen. Sie enthalten oft Mineralstoffe, Vitamine und Antioxidantien. Nahrungsergänzungen werden vor allem eingesetzt, wenn durch einseitige Ernährung die Versorgung mit bestimmten Mikronährstoffen nicht immer gesichert ist.

Nahrungsergänzungsmittel

Ein Nahrungsergänzungsmittel dient der ergänzenden Versorgung des menschlichen Stoffwechsels mit bestimmten Nährstoffen. Nahrungsergänzungsmittel enthalten oft Mineralstoffe, Vitamine und Antioxidantien. Sie werden vor allem eingesetzt, wenn durch einseitige Ernährung die Versorgung mit bestimmten Mikronährstoffen nicht immer gesichert ist.

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Nahrungsergänzungsprodukte

Ein anderer Begriff für Nahrungsergänzungsmittel.

Nahrungsergänzungsprodukte dienen der ergänzenden Versorgung des menschlichen Stoffwechsels mit bestimmten Nährstoffen. Sie enthalten oft Mineralstoffe, Vitamine und Antioxidantien. Nahrungsergänzungsprodukte werden vor allem eingesetzt, wenn durch einseitige Ernährung die Versorgung mit bestimmten Mikronährstoffen nicht immer gesichert ist.

Natrium

Natrium ist ein Mineralstoff. Das Mengenelement Natrium ist notwendig für die Aufnahme und den Transport von Nährstoffen. Außerdem dient es der Regulation des Wasserhaushalts und des Blutdrucks. Natriummangel kann zu Krämpfen und Kreislaufversagen führen.

Niacin (Nicotinsäure)

Niacin, auch Nicotinsäure oder Vitamin B3 genannt, hat eine zentrale Bedeutung bei der Glycolyse- und Lipidsynthese sowie bei der Energiegewinnung. Symptome von Niacinmangel können sein: Pellagra, Hyperkeratosen, Störungen im Magen-Darmtrakt und im Zentralnervensystem.

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Niacinamid (Nicotinsäureamid)

Ein Aminderivat der Nicotinsäure. Vitamin B3 oder Niacin wird häufig als Synonym für Niacinamid verwendet. Es hat eine zentrale Bedeutung bei der Glycolyse- und Lipidsynthese sowie bei der Energiegewinnung. Symptome von Niacinmangel können sein: Pellagra, Hyperkeratosen, Störungen im Magen-Darmtrakt und im Zentralnervensystem.

Pantothensäure

Pantothensäure, auch Vitamin B5 genannt, ist ein Vitamin aus dem B-Komplex. Es ist Bestandteil von Enzymsystemen bei der Energiegewinnung aus Nährstoffen. Mangelerscheinungen sind eher selten und haben unspezifische Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schwäche.

Phosphor

Der Mineralstoff Phosphor ist ein Mengenelement und ein wichtiger Knochenbestandteil. Auch für die menschliche Erbsubstanz, im Energiestoffwechsel und im Säure/Basen-Haushalt spielt Phosphor eine bedeutende Rolle.
Phosphormangel kann Muskelschwäche und Knochenleiden verursachen.

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Premix

Ein Premix ist eine Mischung verschiedener Mikronährstoffe, die als eine Komponente einem Produkt, z.B. einem Nahrungsmittel zugegeben wird. Der Einsatz der Premixe entlastet die Produktion, da nur der Premix an sich beschafft, gelagert und zugegeben wird. Außerdem ist das richtige Mischungsverhältnis der im Premix enthaltenen Stoffe untereinander immer gegeben.

Prozessleitsystem

Ein computergestütztes System zur Steuerung einer Produktionsanlage.

Prozess-Visualisierungssystem

Ein System zur Prozessüberwachung, das die einzelnen Schritte grafisch darstellt, z.B. auf Bildschirmen.

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Pyridoxin

Ein Synonym für Pyridoxin ist die Bezeichnung Vitamin B6. Dieses Vitamin ist wichtig für den Eiweißstoffwechsel, die Biosynthese von Aminen, für die Blutbildung, und für biochemische Verknüpfungen mit anderen B-Vitaminen. Ein Mangel an Pyridoxin oder Vitamin B6 im Körper kann Dermatosen, seborrhoische Veränderungen, hypochrome Anämie und Neuropathien zur Folge haben.

Pyridoxinhydrochlorid

ist ein Derivat des Vitamin B6, welches zur Anreicherung von Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln verwendet wird.

Qualitätsmanagement

Der Begriff bezeichnet Maßnahmen, die der Verbesserung von Arbeitsabläufen dienen. Die Optimierung der Kommunikation gehört ebenso zum Qualitätsmanagement wie professionelle Lösungsstrategien und die Steigerung der Kundenzufriedenheit.

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Riboflavin (Vitamin B2)

Riboflavin ist der Fachbegriff für Vitamin B2, das im Volksmund Wachstumsvitamin genannt wird. Vitamin B2 ist als Bestandteil von Enzymen am gesamten Stoffwechsel zur Energiegewinnung beteiligt und steuert Oxidoreduktionsmechanismen in der
Atmungskette. Ein Mangel von Riboflavin (Vitamin B2) kann Wachstums- und Sehstörungen, eine Trübung der Augenlinse, Lichtempfindlichkeit, Rhagadenbildung, Hautveränderungen und kardiovaskuläre Störungen zur Folge haben.

Schwellenländer

Ein Schwellenland wird traditionell noch zu den Entwicklungsländern gezählt, ist aber bereits auf dem Wege zur Industrialisierung. Der Begriff Schwellenländer bezog sich ursprünglich auf die asiatischen Tigerstaaten. Welche Länder heute zu den Schwellenländern gehören, ist umstritten.

Selen

Das Spurenelement Selen bindet freie Radikale, fördert die Gewebeelastizität und ist ein wichtiger Bestandteil der Knochen- und Zahnmasse. Typische Mangelerscheinungen sind Herzmuskelschäden und Darmerkrankungen.

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Soll-Ist-Verwiegung

Ein Wiegevorgang, bei dem die Waage das ermittelte Gewicht automatisch mit einem Sollgewicht vergleicht. Tritt bei der Soll-Ist-Verwiegung eine Differenz zwischen dem vorhandenen Gewicht und dem Sollgewicht auf, wird ein "Alarm" oder eine Korrekturmaßnahme ausgelöst.

Spurenelement

Spurenelemente sind Mineralstoffe, von denen dem Organismus weniger als 50 mg pro Tag zugeführt werden müssen. Wenn essentielle Spurenelementen im menschlichen Körper fehlen, kann das physiologische Schäden hervorrufen. Aber auch eine zu hohe Aufnahme kann die Gesundheit beeinträchtigen, da manches Spurenelement hoch giftig ist. Allgemein anerkannte Spurenelemente sind: Chrom, Eisen, Fluor, Iod, Cobalt, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Silicium, Vanadium, Zink, Zinn.

Spurenelementkomplex

Spurenelementkomplexe sind Mischungen aus verschiedenen Spurenelementen, die für eine bestimmte Anwendung individuell zusammengestellt werden. Spurenelement-Komplexe haben oft Wirkungen, die über die der einzelnen Spurenelemente hinausgehen.

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Spurenelement-Premix

Ein Spurenelement-Premix ist eine Mischung verschiedener Spurenelemente, die als eine Komponente einem Produkt, z.B. einem Nahrungsmittel zugegeben wird. Der Einsatz der Spurenelement-Premixe entlastet die Produktion, da nur der Premix beschafft, gelagert und zugegeben wird. Außerdem ist das richtige Mischungsverhältnis der Spurenelemente untereinander immer gegeben.

Thiamin

Thiamin ist der chemische Fachbegriff für Vitamin B1, Derivate sind Thiaminmononitrat, Thiaminhydrochlorid. Vitamin B1 ist insbesondere für die Funktion des Nervensystems unentbehrlich. Außerdem spielt es eine wichtige Rolle im Kohlenhydratstoffwechsel. Folgen eines Vitamin B1 Mangels können sein: Beriberi, nervöse, kardiovaskuläre Störungen, Reizbarkeit und Muskelschwäche.

Thiaminhydrochlorid

ist ein Derivat von Thiamin (Vitamin B1), welches zur Anreicherung von Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln verwendet wird.

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Thiaminmononitrat (Thiaminnitrat)

ist ein Derivat von Thiamin (Vitamin B1), welches zur Anreicherung von Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln verwendet wird.

Tocopherol

Tocopherol ist der Fachbegriff für Vitamin E. Dieses Vitamin steuert Muskel- und Drüsenfunktionen, wirkt durchblutungsfördernd und ist ein wichtiges Antioxidans im Stoffwechsel. Folgen eines Mangels an Vitamin E (Tocopherol) können Erschöpfungszustände und vermehrte Lipofuszin-Bildung sein, wie auch Störungen der Durchblutung, des Wachstums und der Entwicklung.

Tocopherol-Acetat

ist ein Derivat von Tocopherol (Vitamin E), welches häufiger als das eigentliche Tocopherol zur Anreicherung von Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln verwendet wird, da es stabiler ist.

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Überdosierung

In der Lebensmitteltechnologie spricht man von Überdosierung, wenn einem Produkt mehr Mikronährstoffe zugesetzt werden, als im Endprodukt vorhanden und ausgelobt sind. Mit solchen Überdosierungen werden Prozessverluste ausgeglichen.

Vitamin A

Vitamin A ist wichtig für den Sehvorgang, die Haut, die Schleimhäute und das Wachstum. Der Mangel von Vitamin A kann Nachtblindheit, Xerophtalmie, Keratomalazie, Wachstumshemmung und erhöhte Infektanfälligkeit bewirken.

Vitamin B1

Vitamin B1 (auch Thiamin, Thiaminnitrat, Thiaminmononitrat, Thiaminhydrochlorid genannt) ist insbesondere für die Funktion des Nervensystems unentbehrlich. Außerdem spielt es eine wichtige Rolle im Kohlenhydratstoffwechsel. Folgen eines Vitamin B1 Mangels können sein: Beriberi, nervöse, kardiovaskuläre Störungen, Reizbarkeit und Muskelschwäche.

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Vitamin B2

Vitamin B2 (Riboflavin), das im Volksmund Wachstumsvitamin genannt wird, ist als Bestandteil von Enzymen am gesamten Stoffwechsel zur Energiegewinnung beteiligt und steuert Oxidoreduktionsmechanismen in der Atmungskette. Ein Mangel von Vitamin B2 (Riboflavin) kann Wachstums- und Sehstörungen, eine Trübung der Augenlinse, Lichtempfindlichkeit, Rhagadenbildung, Hautveränderungen und kardiovaskuläre Störungen zur Folge haben.

Vitamin B3

Vitamin B3 (auch Niacin oder Nicotinsäure genannt) hat zentrale Bedeutung bei der Glycolyse- und Lipidsynthese sowie der Energiegewinnung. Symptome von Vitamin B3 Mangel können sein: Pellagra, Hyperkeratosen, Störungen im Magen-Darmtrakt und im Zentralnervensystem.

Vitamin B5

Vitamin B5 (Pantothensäure) ist Bestandteil von Enzymsystemen bei der Energiegewinnung aus Nährstoffen. Mangelerscheinungen sind eher selten und haben unspezifische Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schwäche.

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Vitamin B6

Vitamin B6 (Pyridoxin) ist wichtig für den Eiweißstoffwechsel, die Biosynthese von Aminen und für die Blutbildung. Es bildet biochemische Verknüpfungen mit anderen B-Vitaminen. Ein Mangel an Vitamin B6 kann Dermatosen, seborrhoische Veränderungen, hypochrome Anämie und Neuropathien verursachen.

Vitamin B8

Veraltete Bezeichnung für Biotin. Das Vitamin aus dem B-Komplex, das auch Vitamin H bezeichnet wird, ist wirksam im Stoffwechsel und wichtig für Haut und Haare. Mangelsymptome wie Dermatitis, Anorexi, Depressionen sind selten, da Biotin in der Darmflora produziert wird.

Vitamin B9

Vitamin B9 ist eine andere Bezeichnung für Folsäure. Die Folsäure steuert die Reproduktion und Zellteilung im intermediären Stoffwechsel, sie hat eine zentrale Funktion im Eiweißstoffwechsel.

Folsäure-Mangel kann megaloblastische Anämie, neurologische Fehlbildungen und Veränderungen der Darmschleimhaut verursachen.

In vielen Entwicklungsländern wird das Grundnahrungsmittel Mehl mit Folsäure angereichert.

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Vitamin B12

Vitamin B12 (Cyanocobalamin) fördert die Blutbildung und ist wichtig für Synthese von Proteinen und Nucleinsäure. Perniziöse Anämie und nervöse Störungen sind typische Anzeichen für einen Mangel an Vitamin B12.

Vitamin C

Vitamin C (Ascorbinsäure) mobilisiert als Redoxsystem körpereigene Abwehrkräfte. Ascorbinsäure erhöht außerdem die Leistungsfähigkeit. Das Vitamin ist an der Synthese von Kollagen beteiligt, eines wichtigen Strukturproteins für Bindegewebe, Knorpel und die Haut. Außerdem spielt Ascorbinsäure eine Rolle bei der Herstellung des für die Fettverbrennung in der Muskulatur benötigten Carnitins. Ascorbinsäure (Vitamin C) unterstützt die Entgiftung von Fremdstoffen (Nitroso-Verbindungen) und begünstigt die Eisenresorption im Dünndarm.

Der Mangel an Vitamin C kann Scorbut, Schleimhaut- und Hautblutungen, erhöhte Müdigkeit, Erschöpfbarkeit, verminderte Infektresistenz und eine Schwächung der körperlichen Leistungsfähigkeit zur Folge haben.

Vitamin D

Vitamin D (Cholecalcipherol) ist notwendig für den Calcium- und Phosphatstoffwechsel sowie den Knochenaufbau. Ein Mangel an Cholecalcipherol kann Rachitis, Osteomalazie und Osteoporose zur Folge haben.

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Vitamin D3

Vitamin D3 (Cholecalcipherol) ist notwendig für den Calcium- und Phosphatstoffwechsel sowie den Knochenaufbau. Ein Mangel an Cholecalcipherol kann Rachitis, Osteomalazie und Osteoporose zur Folge haben.

Vitamin E

Vitamin E (Tocopherol) steuert Muskel- und Drüsenfunktionen, wirkt durchblutungsfördernd und ist ein wichtiges Antioxidans im Stoffwechsel. Folgen eines Mangels an Vitamin E können Erschöpfungszustände und vermehrte Lipofuszin-Bildung sein, wie auch Störungen der Durchblutung, des Wachstums und der Entwicklung.

Vitamin H

Vitamin H (auch Biotin genannt) ist wirksam im Stoffwechsel und wichtig für Haut und Haare. Mangelsymptome wie Dermatitis, Anorexi, Depressionen sind selten, da Vitamin H in der Darmflora produziert wird.

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Vitamin K

Vitamin K ist wichtig für das Blutgerinnungssystem und reguliert Redox-Reaktionen. Blutungsneigung sind typische Vitamin K Mangelerscheinungen.

Vitamin PP

Weniger übliche Bezeichnung für Niacin, auch Nicotinsäure oder Vitamin B3. Niacin hat zentrale Bedeutung bei der Glycolyse- und Lipidsynthese sowie der Energiegewinnung. Symptome von Niacinmangel können sein: Pellagra, Hyperkeratosen, Störungen im Magen-Darmtrakt und im Zentralnervensystem.

Vitamine

Vitamine ("vita" ist das lateinische Wort für Leben) sind organische Stoffe, die für den Organismus nicht als Energieträger fungieren, jedoch andere lebenswichtige Aufgaben erfüllen, und die er selbst nicht herstellen kann. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, um den Körper gesund zu erhalten.

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Vitaminisierung

Unter Vitaminisierung versteht man die Anreicherung z.B. eines Nahrungsmittels mit Vitaminen. Dabei kann es darum gehen, im Verarbeitungsprozess verloren gegangene Vitamine zu ersetzen oder einem Lebensmittel Vitamine zuzugeben, über die es ursprünglich nicht verfügt.

Vitaminkomplex

Eine Mischung aus verschiedenen Vitaminen, die für eine bestimmte Anwendung individuell zusammengestellt wird. Vitamin-Komplexe haben oft Wirkungen, die über die der einzelnen Vitamine hinausgehen.

Vitamin-Premixe

Ein Vitamin-Premix ist eine Mischung verschiedener Vitamine, die als eine Komponente einem Produkt, z.B. einem Nahrungsmittel zugegeben wird. Der Einsatz von Vitamin-Premixen entlastet die Produktion, da nur der Premix an sich beschafft, gelagert und zugegeben wird. Außerdem ist das richtige Mischungsverhältnis der Vitamine im Premix untereinander immer gegeben.

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Vitamintabletten

Tabletten, die ein Vitamin oder eine Kombination mehrerer Vitamine enthalten. Als Nahrungsergänzungsmittel dienen sie dazu, einen Vitaminmangel auszugleichen oder einem solchen Mangel vorzubeugen. Es gibt verschiedene Darreichungsformen, häufig verwendet werden Brausetabletten. Viele Menschen versuchen, mit Vitamintabletten die Defizite zu kompensieren, die durch einseitige vitaminarme Ernährung entstehen können.

Vitaminverluste

Nahrungsmittel, die Vitamine enthalten wie Obst, Gemüse oder auch Getreide, verlieren einen Teil dieser Vitamine unter anderem durch Lagerung, Erhitzen und Verarbeitung oder bei der industriellen Herstellung von Lebensmitteln. Dieser Vitaminverlust wird oft ausgeglichen durch die Anreicherung der Nahrung mit Vitaminen.

Vollanalyse

Analyse aller Wirkstoffe eines Mikronährstoffpremixes durch ein akkreditiertes Labor.

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Wirkstoff-Compounds

Ein Wirkstoff-Compound ist eine Mischung verschiedener Wirkstoffe.

Zink

Das Spurenelement Zink stärkt das Immunsystem und das Auge. Zink ist außerdem wichtig für Haut, Bindegewebe und Insulinspeicherung.
Appetitlosigkeit, Haarausfall und Hautschäden gehören zu den Mangelerscheinungen.